Fleischlos Kind sein TEIL I

Man liest es immer wieder, wird immer wieder in Foren und Blogs darauf aufmerksam, daß sich zunehmend junge Menschen weigern, Fleisch oder Fleischprodukte zu essen.
Damit ecken sie nicht zuletzt in ihrem Elternhaus an und sehen sich massiven Konfrontationen ausgesetzt. Eltern versuchen vehement ihr Kind zum Konsum von Fleisch und Fleischwaren zu zwingen oder gehen nicht auf ihr Kind ein.

Woher kommt das? Sicher sind wir durch unsere Eltern, unser Umfeld, die Erziehung geprägt und viele von uns sind mit Fleisch und Fleischwaren aufgewachsen.  Zu meiner Kindheit gab es keine Frage nach feischlos oder nicht, Fleisch war etwas Besonderes, nicht zuletzt weil man es einmal, maximal zweimal die Woche serviert bekam. Aber auch dann nicht in großen Mengen, dem Geldbeutel entsprechend.

Was hat sich geändert? Erst einmal ist Fleisch billig geworden. Weit billiger als der entsprechende Nährwert in Gemüse oder Getreide. Weitreichende Subventionen sowie die Massenproduktion haben der Fleischlobby den geplanten Marktanteil beschert, das Produkt Fleisch neben der Abstraktion in den Köpfen der Menschen zum billigen Massenprodukt avancieren lassen. Dabei hat die Werbung ihren Teil dazu beigetragen und Fleisch mit Kraft, Intelligenz, Männlichkeit, Freiheit und einigen anderen Attributen zu belegen, die uns tagtäglich in diversen Prospekten und Werbeblättchen um die Ohren geschlagen werden.

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