Grüne Smoothies.

Schon mal probiert? Nein ? Kennen Sie noch nicht?

Smoothies bestehen aus grünem Blattgemüse, Kräutern und Früchten, die  im Mixer ruck-zuck zu einem köstlich gesunden Getränk werden.

Greifen Sie einfach mal beherzt zu, wenn sich Ihnen die Gelegenheit bietet! Es gibt ihn jetzt immer öfter in Vitaminbars, vegetarischen Restaurants und Naturkostläden. Und wenn Sie Lust haben, probieren Sie es einfach selbst mal aus.

Dieses Wundergetränk mit seiner sattgrünen Farbe schmeckt richtig lecker-viel köstlicher als die meisten annehmen würden.

Mit einem Smoothie ist es viel einfacher frisches Obst und vor allem Blattgemüse in die tägliche Ernährung aufzunehmen.

Sie brauche dafür kein Rezept, denn als Grundregel gilt: 60% Früchte und 40% Blattgemüse und mindestens 500ml gutes Wasser- je nachdem, wie cremig oder flüssig Sie Ihren Smoothie mögen.

Heute morgen gab es bei uns zum Frühstück einen grünen, cremigen Smoothie mit frischen Blattspinatblättern, 2 Bananen und Wasser. Das Ganze im Thermomix zum Smoothie verarbeitet -mmmh war lecker und macht schön satt.

Sie können auch Suppen, Puddings oder  sogar  frische Kosmetik herstellen. Auch Ihren Haustiere tun frische Smoothies gut.

Es gibt sogar eine  kostenpflichtige APP für das Handy mit Rezepten, FAQ´s und Zutatenlisten.

Auf diese Homepage finden Sie geeignete Rezepte für Anfänger  und können gleich loslegen:

http://www.gruenesmoothies.de/

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Die Fleischindustrie macht mobil?

Liegt es an rückläufigen Umsatzzahlen oder der immer deutlicher werdenden vegetarischen Welle das die Verbände, Gemeinschaften und sonstigen Vertreter der Fleischindustrie zum Gegenschlag ausholen?

Da wird dem verunsicherten Konsumenten sugeriert, sein Fleischkonsum sei gesund, eine hohe Milchleistung pro Kuh sei aktiver Umweltschutz und vegane Ernährung sei gefährlich und absolut ungesund.

So zu lesen im aktuellen Schmierblatt der FNL.

Hier wird dem Landwirt Angst gemacht was geschieht wenn er auf herkömmlichen Pflanzenschutz und Überdüngung verzichtet. Bio wird zwischen den Zeilen als schlecht dargestellt und Genmanipulation sei ein heilbringender Weg aus der Misere.

Welche Misere frage ich mich da? Hat Monsanto, Bayer und wie sie alle heißen Angst um ihre Patente? Bekommen die Lobbyisten in Brüssel endlich den Gegenwind den sie verdienen, der sie dorthin bläßt wo sie hingehören. Auf den Haufen Mist den sie seit Jahrzehnten anrichten indem sie, für nachweislich schlechten Umgang mit der Natur, Greenwashing betreiben und Einfluß auf Landwirte, Politik und nicht zuletzt den Verbrauchen nehmen.

Wehrt euch!

Es ist Zeit diese Schmierfinken in ihre Schranken zu weisen. Es ist Zeit die Lügen der Fleisch- und Milchindustrie nicht länger zu akzeptieren, nicht einmal passiv.

Die “Argumente” der Fleischindustrie und die Antwort darauf. Eine Zusammenfassung der Albert Schweitzer Stiftung :

Bloß nicht vegetarisch / vegan!

Zunächst wird die vegetarische und vegane Ernährung schlecht gemacht: »Eine ausgewogene Ernährung ohne Fleisch ist schwierig, der vollständige Verzicht auf tierische Lebensmittel sogar problematisch«. Dem stehen nicht nur unzählige, langjährige Erfahrungen von VegetarierInnen und VeganerInnen entgegen, sondern auch in der Wissenschaft setzt sich mehr und mehr eine Sichtweise pro Veg*ismus durch – siehe z.B. die Position der größten US-ErnährungsexpertenInnenorganisation ADA.

So viel Fleisch essen wir doch gar nicht

Dann wird behauptet, dass die Deutschen nicht übermäßig viel Fleisch essen würden – einige andere Länder haben schließlich einen noch höheren Fleischverbrauch pro Kopf. Letzteres beweist aber gar nichts – außer dass diese Länder ein noch größeres Problem haben als wir. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung fordert eine drastische Einschränkung des Fleischkonsums.

Welthunger und Regenwaldabholzung nicht durch Fleischproduktion

Weiter geht es damit, den Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und Welthunger zu leugnen: Da vor 50 Jahren ein höherer Anteil der Menschen hungerte als heute, in derselben Zeit der Fleischkonsum aber gestiegen sei, könne der Fleischkonsum nicht für den Hunger verantwortlich sein. Der Fehler in dieser Argumentation liegt darin, kausale Zusammenhänge herzustellen, wo keine sind. Mehr zum Thema Fleisch und Hunger finden Sie hier. Die Regenwälder würden durch die Fleischproduktion auch nicht zu Schaden kommen, weil die Rodungen »zunächst zur Holzgewinnung« abgeholzt werden. Da fragt man sich doch glatt, warum Regenwaldschützer gegen die Massentierhaltung protestieren.

Vor 100 Jahren ging es den Tieren noch schlechter

Interessant ist auch, dass die Agrarindustrie sich ständig damit herausreden will, den Tieren gehe es heute besser als in den »dunklen, stickig feuchten« Ställen von damals. Zum einen ist es auch in den »modernen« Ställen häufig dunkel und stickig / stinkig, und zum anderen leiden heute nicht nur viel mehr Tiere als damals, sondern ihre Leiden sind den Tieren zum Teil sogar schon dank rücksichtsloser Züchtung auf immer schnellere Gewichtzunahme, größere Euter und mehr Eier angeboren.

Tierschutz? Sowieso!

Die FNL zitiert fleißig das Tierschutzgesetz, was einer gewissen Ironie nicht entbehrt, ist es doch die Agrarindustrie, die das (teils mangelhafte) Tierschutzgesetz jeden Tag mit Füßen tritt. So werden Tieren z.B. routinemäßig Schwänze abgeschnitten, Zähne abgeschliffen und Schnabelspitzen abgetrennt, obwohl diese Eingriffe nur in Ausnahmefällen erlaubt sind.

Auch die alte Mär, dass Tiere nur dann gute Leistungen erbringen würden, wenn es ihnen gut gehe, wird wieder bemüht. Dazu antworten wir frei nach Jonathan Safran Foer: Die Agrarindustrie hat entdeckt, dass man mit kranken Tieren mehr Geld verdienen kann als mit gesunden Tieren. Überzüchtung, Platzmangel und häufige Antibiotikabeigaben machen es möglich.

Wie blanker Hohn wirkt die Aussage »geschulte Kräfte transportieren die Tiere von den Landwirtschaftsbetrieben zu den Schlachthöfen, wo sie mit  einem hohen Maß an Sachkunde, Professionalität und der notwendigen Sensibilität geschlachtet und zerlegt werden«, wenn man sich die gravierenden und mehrfach belegten Mängel bei den Tiertransporten und den Schlachtungen vor Augen führt.

Fleisch aus solch »verantwortungsvoller Nutztierhaltung« könne man laut FNL am QS-Siegel erkennen, das aus unserer Sicht bestehende Tierquälereien nur legitimieren soll, und den Mästern in Tierschutzfragen nichts Nennenswertes abverlangt. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Fazit

Die Argumente der Fleischindustrie sind so schwach, dass es sehr leicht fällt, sie zu entkräften, wenn man sich mit den Hintergründen beschäftigt hat. Wir hoffen, dass dieser Beitrag vielen InteressentInnen eine gute Hilfestellung bietet!

Zum Artikel der Albert Schweitzer Stiftung :

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Rote Linsensuppe – ein Klassiker

Rote Linsensuppe

Zutaten:

  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 40g  Alsan Bio Margarine
  • 250g  Rote Linsen
  • 40g Bio Dinkelmehl
  • 1,5l Gemüsefond
  • scharfes Paprikapulver oder roter Chilli
  • Zitrone in Bioqualität
  • Fladenbrot

Abwandlungen:

1-2 EL mittelscharfer Senf oder frischen Ingwer

Die Suppe ist ein Rezept  meiner türkischen Freundin, das ich immer wieder sehr gerne esse. Es ist preiswert und schnell gemacht wenn ich nur wenig Zeit habe und trotzdem was leckeres, gesundes essen möchte.

Auch Kinder mögen diese Suppe. Die Schärfe regelt jeder wie er mag und als Krönung frischen Zitronensaft auf die Suppe träufeln – einfach köstlich!

Zubereitung:

Die Zwiebel würfeln  mit dem Knoblauch  in der „Butter“ glasig dünsten, die Linsen dazugeben und mitdünsten. Mit 40g Mehl bestäuben und mit dem Gemüsefond auffüllen.

Bei mittlerer Hitze ca. 35 Min. zugedeckt köcheln lassen. Die gewünschten Gewürzen zugeben und  pürieren. Mit Zitronenschnitzen  schmeckt jeder seine Suppe selbst ab.

Dazu gibt’s warmes Fladenbrot oder geröstete Brotwürfel- mmhm!

Guten Appetit wünscht ihnen Fleischlos.de

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Sekundäre Pflanzenstoffe sind die Vitamine des 21. Jahrhunderts

Sekundäre Pflanzenstoffe im Apfel

Sekundäre Pflanzenstoffe sind wichtige Bestandteile unserer Nahrung. Sie sind in Obst, Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchten, Nüssen, Vollkornprodukten oder fermentierten Lebensmitteln wie Sauerkraut enthalten und können unsere Gesundheit auf natürlichem Weg fördern.

Viele Wirkungen dieser Stoffe sind noch in der Erforschungsphase, denn es gibt über 80.000 , die es zu identifizieren gilt.

Ein besonderes Naturwunder ist der Apfel!

Pur genossen ist ein knackiger Apfel eine optimale Zwischenmahlzeit. Am besten aus biologischen Anbau und ungeschält, denn mehr als die Hälfte aller wertvollen Substanzen sitzen in der Apfelschale. Im Apfelsaft sind von der Gesamtmenge nur noch 20 Prozent enthalten, am meisten in naturtrübem Apfelsaft.

Er liefert wertvolle Vitamine und Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole und Karotene. Polyphenole wirken auch auf die Blutgerinnung und den Blutdruck und können somit zum Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen.

Das enthaltene Vitamin C dient der Stärkung der Abwehrkräfte und das Vitamin B6, ist an zahlreichen Stoffwechselreaktionen beteiligt. Der Mineralstoff  Kalium reguliert den Wasserhaushalt des Körpers und Eisen ist wichtig für den Sauerstofftransport im Blut.

Die Früchtsäuren des Apfels wirken wie eine natürliche Zahnbürste, können Harnsäure auflösen und wirken so gegen Rheuma und Gicht.

Das Apfelpektin hat eine cholesterinsenkende und giftstoffbindende Wirkung.

Die enthaltenen Balaststoffe sind eine gute Darmpflege.

Als klassisches Hausmittel ist der geriebene Apfel wirksam bei Durchfallerkrankung.

In vielen Rezepten ist der Apfel eine wichtige Zutat und findet sich in vielen Gerichten wieder.

Wer täglich einen Apfel isst, kann nachweislich das Erkrankungsrisiko für Darmkrebs senken- denn eine  bekannte Ursache für diese Krebsart ist eine ballaststoffarme Ernährung.

Mit  nur 52 Kilokalorien pro 100 Gramm sind Äpfel sättigend und kurbeln durch den Fruchtzuckeranteil auch die Leistungsfähigkeit an. Für viele Menschen ist der Apfel ein ständiger Begleiter geworden – ob im Auto am Arbeitsplatz in  der Schule oder zuhause, er ist als gesunder Snack immer zu Hand.

5x am Tag Ost und Gemüse- der Apfel gehört dazu!

Geschichte zum Apfel

Den englischen Spruch „An apple a day keeps the doctor away“ kennt jeder. Der Apfel ist die Lieblingsfrucht der Deutschen.

Laut Nationaler Verzehrsstudie essen Männer essen täglich 107 Gramm und Frauen 118 Gramm Apfel.

Kaum eine andere Frucht  hat in der Geschichte der Menschheit eine ähnlich große Bedeutung. In Sagen, Märchen, Gedichten, nicht zuletzt in der Bibel, ist es immer wieder der Apfel, der eine Rolle spielt. Dass die Symbolkraft des Apfels so groß ist, liegt sicherlich auch daran, dass er dem Menschen seit vielen Jahrhunderten vertraut ist. Sein Wurzeln werden in Mittelasien vermutet, wo er schon vor 8000 Jahren angebaut wurde. Der Apfel gehört zu den Rosengewächsen und seine Blüten zählen zu den Blütenköniginnen.

Tipp:

Vortrag über sekundäre Pflanzenstoffe auf der Paracelsus Messe/ VeggieWorld in Wiesbaden;  am Freitag 11.02.2011 Kneipp Bühne, Halle 9

13.15 – 14.00 Uhr Sekundäre Pflanzenstoffe – Die „Vitamine“ des 21. Jahrhunderts!

Wie die Wirkstoffe in Obst und Gemüse Auge, Herz und Zellen schützen; von Dagmar Hentschel, Lucien Ortscheit GmbH

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Zusatzstoffe

Auch vegetarische sowie vegane Produkte sind von Zusatzstoffen nicht verschont. Damit Sie wissen was sich hinter der E-Nummer oder sonstiger Bezeichnung verbirgt, ist das WIKI zu Lebensmittel-Zusatzstoffen eine der besten Stellen um seine Recherchen zu starten.

Wikipedia Lebensmittel-Zusatzstoffe

Und nicht jeder Zusatzstoff ist “böse”, man sollte eben nur wissen was man zu sich nimmt.

Informiert sein mit Fleischlos.de

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Fleischlos Kind sein TEIL I

Man liest es immer wieder, wird immer wieder in Foren und Blogs darauf aufmerksam, daß sich zunehmend junge Menschen weigern, Fleisch oder Fleischprodukte zu essen.
Damit ecken sie nicht zuletzt in ihrem Elternhaus an und sehen sich massiven Konfrontationen ausgesetzt. Eltern versuchen vehement ihr Kind zum Konsum von Fleisch und Fleischwaren zu zwingen oder gehen nicht auf ihr Kind ein.

Woher kommt das? Sicher sind wir durch unsere Eltern, unser Umfeld, die Erziehung geprägt und viele von uns sind mit Fleisch und Fleischwaren aufgewachsen.  Zu meiner Kindheit gab es keine Frage nach feischlos oder nicht, Fleisch war etwas Besonderes, nicht zuletzt weil man es einmal, maximal zweimal die Woche serviert bekam. Aber auch dann nicht in großen Mengen, dem Geldbeutel entsprechend.

Was hat sich geändert? Erst einmal ist Fleisch billig geworden. Weit billiger als der entsprechende Nährwert in Gemüse oder Getreide. Weitreichende Subventionen sowie die Massenproduktion haben der Fleischlobby den geplanten Marktanteil beschert, das Produkt Fleisch neben der Abstraktion in den Köpfen der Menschen zum billigen Massenprodukt avancieren lassen. Dabei hat die Werbung ihren Teil dazu beigetragen und Fleisch mit Kraft, Intelligenz, Männlichkeit, Freiheit und einigen anderen Attributen zu belegen, die uns tagtäglich in diversen Prospekten und Werbeblättchen um die Ohren geschlagen werden.

WEITERLESEN….

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Anständig essen, ein Buch von Karen Duve

Die Autorin Karin Duve beschreibt in Ihrem letzten Buch „Anständig essen. Ein Selbstversuch“
sehr spritzig und unterhaltsam Ihren steinigen Weg, wie es war über ein Jahr hinweg konsequent die verschiedenen  Ernährungsformen von biologisch, vegetarisch, vegan und zu guter Letzt sogar frutarisch auszuprobieren und am eigenen Leib zu erfahren.
Mit Ihrem gut recherchierten Wissen über Tierschutz, Massentierhaltung und die Fleischindustrie hält Sie uns einen Spiegel vor die Nase und stellt ganz klar fest, daß es kein Fleisch von glücklichen Tieren gibt.
Zum Schluss zieht Sie Ihr persönliches Resümee und der Leser entscheidet selbst, was er sich nach der Lektüre auf seinen Teller legen will.

Karin Duve wird auf der VeggieWorld in Wiesbaden vertreten sein und mit Thomas Schönberger, dem Vorsitzenden des Vegetarierbundes Deutschland, der Roh-Bloggerin Heike Michaelsen und einem Verfechter der fleischhaltigen Kost in einer Podiumsdiskussion das Messeprogramm mitgestalten.
Wir freuen uns schon Sie live erleben zu dürfen.

Karen Duve: “Anständig essen. Ein Selbstversuch”, Galiani, 280 Seiten, 19,95 Euro

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Die Wahrheit über Tofu!

Soja Tofu und Co

Immer wieder tauchen Meldungen auf, Sojaprodukte seien ungesund, schlecht verträglich und würden eigentlich nicht in unseren Speiseplan passen. Nun haben wir lange gesucht und keine anerkannte Studie zu diesem Thema gefunden die Soja grundsätzlich negative Eigenschaften attestiert. Im Gegenteil, die anerkannten Studien bescheinigen Soja eine positive Wertung unter Beachtung des Allergiepotentials.

Sehr wohl ist bekannt das Menschen auf Soja allergisch reagieren können sofern sie entsprechend disponiert sind. Aber macht das ein Produkt gleich zum ungesunden Produkt? Mitnichten! Denken wir einmal an Nüsse. Einige Nüsse bieten ein sehr hohes Potential an Allergenen und trotzdem sind sie ein sehr gesundes, wenn nicht eines der gesündesten Nahrungsmittel.

Ein wenig Warenkunde zur Pflanze Soja…..


Herkunft der Sojapflanze

Der Anbau und die Verarbeitung von Soja in Asien hat eine über 5000 Jahre alte Tradition.
Soja zählte im alten China zusammen mit Reis, Gerste, Weizen und Hirse zu den fünf heiligen Pflanzen. Außerhalb Asiens war Soja dagegen bis Beginn des 20. Jahrhunderts nahezu unbekannt.

Nach dem 2. Weltkrieg breitete sich der Sojaanbau in Nord- und Südamerika rasant aus.
Sojaprodukte, wie Sojamilch, Tofu, Tempeh, Miso kamen über den Umweg der Hippie-Bewegung
nach Europa. Heute kommen mehr als 75 % der Weltsojaproduktion aus Nord- und Südamerika.


Bestandteile von Soja

Die Sojabohne gehört zu den Hülsenfrüchten und enthält 40 %wertvolles Pflanzeneiweiß, Ballaststoffe, Quell- und Faserstoffe, Vitamine ( u.a. des B-Komplexes sowie Vit. E, Kalzium, Magnesium und Eisen , wenig gesättigte Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe (Isoflavone).
Soja ist ein wesentlicher Bestandteil in vielen Nahrungsmitteln und Nonfoodbereich. Durch spezielle Verarbeitung werden daraus kuhmilchfreie und fleischlose Ersatzprodukte (Sojamargarine, Sojamilch, Sojajoghurt, Sojakäse, Sojaöl, Tofu oder vegetarische Burger).
Mögliche gesundheitsfördernde Eigenschaften von Soja

  • Blutfettsenkende und verdauungsfördernde Wirkung (kein Cholesterol und hohe Anteile an Faserstoffen)
  • Herz- und Gefäßgesunde Wirkungen
  • Osteoporoseschutz (senkt die Calziumausscheidung im Vergleich zu Verzehr von tierischem Protein)
  • Zellschützende und krebsvorbeugende Wirkung
  • Keine toxischen Effekte oder Tumorstimulation

Verzehrempfehlung von Sojaprotein pro Tag: 330g Tofu oder 800ml Sojamilch

Ernährungswissenschaftlich gesehen ist Soja ein hochwertiges Nahrungsmittel .Über seinen bekannten Nährwert hinaus mehren sich die Hinweise auf zusätzliche gesundheitliche Wirkungen, die zur Vorbeugung verschiedener Erkrankungen beitragen kann. Eine abschließende Bewertung, wie sich diese Effekte am besten nutzen lassen, fehlt aber noch. Potenzielle Schadstoffe der Sojabohne spielen in der Ernährungspraxis keine Rolle. Deshalb kann Soja nach wie vor als Lebensmittel nicht nur im Speiseplan von Vegetariern empfohlen werden.

Vegetarier und Kuhmilchallergiker schätzen sowieso das hochwertige  Protein der Sojabohne.
Es wird eine Zunahme der Soja-Allergie beobachtet, die wahrscheinlich auf die Gabe von Säuglingsnahrung auf Sojabasis als Muttermilchersatz, bei vorliegender Kuhmilchallergie zurückgeführt werden kann. Deshalb soll bei Babys und Kleinkindern generell auf Sojanahrung verzichtet werden.

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Die Milch macht es wohl doch nicht!

Wenn ich daran denke mit welchen industriell geprägten Slogans wir alle aufgewachsen sind und aufwachsen dann füllt sich damit sehr schnell ein kleines Büchlein. “Die Milch machst” oder “Milch macht müde Männer munter” sind nur zwei der vielen Slogans die uns tief eingebrannt sind. Das Büchlein mit den Tatsachen die hinter diesen Aussagen stehen zu füllen, dürfte im Umfang einiges dicker sein. So versucht uns die Industrie allgegenwärtig ihre Produkte als gesund, notwendig und verträglich darzustellen und kaum einer wagt es dies zu hinterfragen, geschweige denn in Frage zu stellen.

Prof. Dr. Walter Veith tut dies in seiner Vortragsreihe “Risikofaktor Milch”. Nun mag man von seinen Schriften und der adventistischen Ausprägung denken was man will, die Reihe “Risikofaktor Milch” macht vor allem eins, sie fasst namhafte Studien und Untersuchungen zusammen und bringt sie in den richtigen Kontext. Im gesamten sind es 11 Teile die es wert sind gesehen zu werden obgleich die Bildqualität nicht die allerbeste ist.

Um Sie und uns nicht in einen Glaubenskonflikt zu bringen empfehle ich die erste Folge ab Zeitzähler 2:13 anzuschauen. Von jeglicher religös geprägter Aussage des Videos (vor 2:13) distanzieren wir uns ausdrücklich.

Informiert sein mit Fleischlos.de

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